Die Christuskirche in Mainz

Öffnungszeiten Kirche

Die Christuskirche kann – außerhalb der Gottesdienste und Veranstaltungen  – zu folgenden Zeiten besucht werden:

  • montags und freitags von 12 bis 18 Uhr
  • dienstags, mittwochs, donnerstags und samstags von 9 bis 18 Uhr
  • sonntags und an Feiertagen 11 bis 18 Uhr

 

Das Gebäude

Die Christuskirche wurde von 1897 bis 1903 als erste evangelische Kirche in Mainz nach Plänen des Stadtbaumeisters Eduard Kreyßig erbaut. Sie bot damals Raum für alle evangelischen Christen aus Mainz und wurde als Pendant zum katholischen Dom gesehen, den die Christuskirche um einen knappen halben Meter überragt.

Im Februar 1945 wurde die Kirche durch Bomben zerstört. Die einzigartigen bunten Glasfenster, die das Licht im Kirchenraum so besonders machten, waren unwiederbringlich verloren. Aber die Christuskirche wurde wieder aufgebaut.

Anfang dieses Jahrhunderts wurde der Kirchraum so umgestaltet, wie Sie ihn heute erleben. Der Altar – ein Werk des Künstlers Erwin Heerich – wurde in die Mitte gestellt. Die Gemeinde versammelt sich um diesen Altar zum Gottesdienst.

Turmführungen

Turmführungen sind nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Bitten wenden Sie sich an unser Gemeindebüro oder direkt an den Küster der Christuskirche, Herrn Uwe Dreißigacker-Aniszewski – mobil 01520-1735566.

Statt eines Eintritts bitten wir um eine Spende für die Unterhaltung der Christuskirche. Von März bis Mitte August finden keine Turmführungen statt, da in dieser Zeit die Turmfalken brüten und ihre Jungen aufziehen.

Ausblicke vom Turm der Christuskirche finden Sie auch auf der Seite www.mainz-neustadt.de.

Glockenspiel

Das Glockenspiel der Christuskirche lässt täglich um 7.45, 12.00 und 18.00 Uhr folgende Lieder erklingen:

Erntedankfest bis Reformationstag – 07.10. bis 31.10.18: Aus meines Herzens Grunde – Nun freut euch, lieben Christen gmein – Mein schönste Zier und Kleinod bist – Lob Gott getrost mit Singen – Ein feste Burg ist unser Gott – Nun danket alle Gott – Wach auf, wach auf, du deutsches Land – Such, wer da will, ein ander Ziel – Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort

Tag nach dem Reformationsfest bis Samstag vor dem 1. Advent – 01.11. bis 01.12.18:  Gott des Himmels und der Erden – In dir ist Freude – O Welt, ich muß dich lassen – Warum sollt ich mich denn grämen – Straf mich nicht in deinem Zorn – Christus der ist mein Leben – Wachet auf, ruft uns die Stimme – Wer nur den lieben Gott läßt walten – Jerusalem, du hochgebaute Stadt

Orgel der Christuskirche

mit drei Manualen, Pedal und 3030 Pfeifen wurde von der Orgelbaufirma Förster & Nicolaus 1962 erbaut.

 

Disposition

Hauptwerk (I) Brustwerk (II) Oberwerk (III)  Pedal
Pommer 16‘ Metallgedackt 8‘ Holzgedackt 8‘ Prinzipal 16‘
Prinzipal 8‘ Salizional 8‘ Quintadena 8‘ Subbaß 16‘
Rohrflöte 8‘ Gemshorn 4‘ Praestant 4‘ Quintbaß 10 2/3‘
Oktave 4‘ Rohrflöte 4‘ Koppelflöte 4‘ Oktave 8‘
Nachthorn 4‘ Waldflöte 2‘ Nasard 2 2/3‘ Gedackt 8‘
Quinte 2 2/3‘ Quinte 1 1/3 Prinzipal 2‘ Oktavbaß 4‘
Oktave 2‘ Terzian 2-fach Nachthorn 2‘ Rohrgedackt 4‘
Blockflöte 2‘ Zimbel 4-fach Sifflet 1‘ Spitzflöte 2‘
Terz 1 3/5‘ Regal 8‘ Scharf 5-fach Pedalmixtur 6-fach
Mixtur 6-fach Tremulant Krummhorn 8‘ Posaune 16‘
Fagott 16‘ Schalmei 4‘ Trompete 8‘
Trompete 8‘ Tremulant Klarine 4‘

 

Koppeln: II/I, III/I, III/I
I, I/Ped., II/Ped., III/Ped.
Mechanische Spieltraktur
256 Setzer Kombinationen mit Sequenzschaltern,
aufgeteilt in 4 abschließbare Blöcke
3 weitere freie Kombinationen und
1 Pedalkombination
Zimbelstern mit 6 Glöckchen
Orgelbaufirma Förster & Nicolaus, Lich (Oberhessen)

 

Geschichte

Dieser Text ist zur Zeit in Überarbeitung.