Historisch

Sonntagskonzerte 2019

Sonntagskonzerte und musikalischer Gottesdienst

An fünf Sonntagen in der Passionszeit laden wir zu geistlichen Konzerten und einem musikalisch besonders gestaltetem Abendgottesdienst in die Christuskirche ein. Die Veranstaltungen beginnen um 18 Uhr und dauern zirka eine Stunde, der Eintritt ist frei.

Die Reihe beginnt am Sonntag, dem 10. März mit der iranischen Singer- Songwriterin Azadeh Bahrami, die an der Gitarre von Luqas Bonewitz begleitet wird. Azadeh Bahrami konnte in ihrem Heimatland die Songs aufgrund der politischen Lage nur im Underground veröffentlichen. Inzwischen in Mainz lebend, verwirklicht sie eine Fusion aus westlichen Rock-,
Pop- und Jazz-Elementen und traditioneller persischer
Musik.

Am 17. März bringen die Musiker des Mainzer Amonta-Quartetts Werke der Geschwister Mendelssohn zu Gehör. Fanny Hensel-Mendelssohns Streichquartett in Es-Dur (1834) zeigt eine Komponistin eigenen Ranges, die ihren um 4 Jahre jüngeren Bruder Felix inspirierte und ihm bereits in frühester Kindheit die faszinierende Welt der Musik eröffnete.
Das Leben dieser zwei hochbegabten Kinder war auf das engste miteinander verwoben. Felix Mendelssohn-Bartholdys Streichquartett in f-moll op. 80 (1847) ist quasi ein Requiem auf den
Tod seiner geliebten Schwester, den er nicht zu verkraften vermochte.

Prof. Hans-Joachim Bartsch gibt am Sonntag, dem 24. März ein Orgelkonzert mit Werken von französischen Komponisten des Barock und der Romantik, Johann Sebastian Bach sowie Wolfgang Amadeus Mozart und anderen..

Der Abendgottesdienst am Sonntag, dem 31. März mit dem Titel „Brot und Rosen“ wird vom Blockflötenorchester Mainz mitgestaltet. Das Orchester kommt mit etwa 25 SpielerInnen zwischen 21 und 85 Jahren. Die Instrumente sind Blockflöten aller Arten und Größen, von der 25 cm großen Sopraninoflöte bis zum 2,50 m hohen Kontrasubbass. Es erklingen Werke der Rennaissance und der Moderne.

Das letzte Konzert der diesjährigen Reihe, am 7. April, beschließt der Dekanatskantor und Organist an der Mainzer St. Johannis-Kirche, Volker Ellenberger. Bei den Orgelwerken stehen eine Triosonate von Johann Sebastian Bach sowie barocke Kompositionen der Gattung Chaconne/ Passacaille im Mittelpunkt.

Seit 19.02.2019 in Historisch, Konzerte  |  einzeln

Adventlicher Kinderbücherbasar – 14. Dezember um 16:00 Uhr

 

Adventlicher Kinderbücherbasar mit Weihnachtscafè im Wolfgang-Capito-Haus, Gartenfeldstrasse 13-15.

Seit 26.11.2018 in Historisch  |  einzeln

16. Mainzer Gospelnacht mit Colours of Gospel

8. Dezember 2018  um 19.30 Uhr

 

Das große Traditionskonzert verspricht erneut eine farbenfrohe und abwechslungsreiche Gospelreise mit vielen Facetten der traditionellen und modernen Gospelmusik zu werden.

Colours of Gospel steht für leidenschaftlich gesungenes Evangelium und der stimmgewaltige Chor lässt seinPublikum auf faszinierende Art die Botschaft Gottes erfahren.

Colours of Gospel bedeutet auch eine eingeschworene Gemeinschaft und ein tolles Miteinander.

Lass dich anstecken!

Und genieße den Chorleiter Collins Nyandeje – er verkörpert die Begeisterung am Singen und reißt alle mit!

Unterstützt wird das Konzert in gewohnt grooviger Form von unserer Band „The Fools of Rhythm“ mit Keybord, Bass, Gitarre und Schlagzeug.

Weitere Infos findest du auf coloursofgospel

Eintritt: 15,-€ / erm. 13,-€ im Vorverkauf ab November unter shop.coloursofgospel.com/Eintrittskarten

AK 18,- €  / erm. 16,- € (Ermäßigung für Schüler, Studenten, Schwerbehinderte – jeweils mit Ausweis)

Quelle: Gospelnetzwerk

 

 

Seit 27.11.2018 in Historisch, Konzerte  |  einzeln

Rückblick Gospel-Messe: Nicht alltägliche Töne spendeten Trost

Evangelisches Dekanat Mainz: Chor „GospelGroove“ gestaltet mitreißende Messe in der Christuskirche

 

Es sollte „ein Gottesdienst der etwas anderen Art“ werden, versprach Dekanatskantorin Barbara Pfalzgraff den rund 300 Besuchern zu Beginn der Gospelmesse zum Volkstrauertag in der Christuskirche. Dekan Andreas Klodt leitete die Messe, der 2002 gegründete Chor „GospelGroove“ sorgte für – zumindest in deutschen Kirchen – nicht alltägliche Töne.

Das Thema der Messe am vorletzten Sonntag des Kirchenjahrs gab Jesaja 40,1 vor. „Tröstet, tröstet mein Volk“, heißt es dort. Eine ungewöhnliche Bibelstelle, findet Klodt. Ihm sei nämlich keine zweite bekannt, in der ein Verb doppelt verwendet wird. Diese unübliche Wortdopplung zeige die große Bedeutung, die der Tröstung im christlichen Glauben zukomme. „Das ist eine Aufforderung an uns alle“, betonte der Dekan in seiner Predigt.

Trostbedürftigkeit ist, so Andreas Klodt, nicht immer leicht zu erkennen, sie kann sich ganz unter-schiedlich manifestieren: Tränen, Frustessen oder die Unlust, etwas zu sich zu nehmen, weiche Knie, ein unangenehmes Gefühl im Magen dürften wohl die wichtigsten Symptome sein. Ähnlich viele Gesichter habe auch das Trostspenden. Manchmal bemerke man noch nicht einmal, dass man einen Menschen tröste, weil schon alltägliche Gesten helfen können. „Wir brauchen nicht nur Trost, wir können auch Trost geben“, fasste Klodt zusammen.

Eine weitere Trösterin ist ganz sicher die Musik, wie „GospelGroove“ an diesem Abend zeigte. Unter Leitung der Dekanatskantorin Pfalzgraff wurden Stücke wie „In Your Name“, „Tears in Heaven“ und „My Life is in Your Hands“ gesungen. Alle Anwesenden waren eingeladen, den Chor mit ihren Stimmen zu verstärken. Als Solistin beeindruckte Sarah Inanc.

Zudem wurde der Chor von Dieter Guntermann am Saxophon, dem Pianisten Markus Gück und Burkhard Mayer-Andersson (Percussion und Tontechnik) unterstützt.

Die nächsten Termine mit „GospelGroove“:

Samstag, 1. Dezember, 15–17 Uhr: Gospelcafé zum Mitsingen im Wolfgang-Capito-Haus, Gartenfeldstraße 13–15
Montag, 24. Dezember (Heiligabend), 23.30 Uhr: Gospelchristmette in der Christuskirche

Text: Brigitte Specht, Dekanat Mainz, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kaiserstraße 3755116 Mainz

 

Foto: Öffentlichkeitsarbeit Evangelisches Dekanat Mainz/Beckert

 

Seit 19.11.2018 in Historisch, Sondergottesdienste  |  einzeln

Blaue Stunde am 28.09.2018 – 20 Uhr: Solo-Querflöten-Improvisationen zum Labyrinth

Stephanie Wagner (Querflöte) studierte klassische Flöte und Jazz-Querflöte
an der Musikhochschule Mainz und als Stipendiatin am renommierten
“Berklee College of Music” in Boston/USA. Auch arbeitete sie als Dozentin für
klassische und Jazz-Querflöte einige Jahre an der Musikhochschule Mainz.
2011 erhielt sie den Jazzpreis der Stadt Worms als herausragende
Instrumentalistin auf hohem technischem Niveau, sowie für ihre innovative
Arbeit in unterschiedlichen Formationen, in denen sie ihre Persönlichkeit
unüberhörbar einbringt.
Auf der Querflöte lotet Stephanie Wagner das volle Klangspektrum aus,
bedient sich moderner Spieltechniken und elektronischer Effekte.
2015 erschien im Schott-Verlag ihre Schule für Jazzflöte „Play JazzfluteNow“.
Stephanie Wagner veröffentliche bereits zahlreiche CDs mit verschiedenen
Ensembles und konzertiert europaweit.

www.s-wagner.de

Seit 01.09.2018 in Ausstellungen, Historisch, Konzerte  |  einzeln

Blaue Stunde am 5.10.2018 – 20 Uhr: Musik zum Labyrinth

mit dem Jerusalem Duo – Hila Ofek und André Tsirlin: Klarinette und Harfe

Das Duo Jerusalem versteht sich als eine neue Stimme in der Welt der klassischen Kammermusik.

Im Zusammentreffen eines der ältesten und eines der jüngsten Instrumente der Musikgeschichte eröffnet sich ein bislang selten gehörtes Klangerlebnis, denn in der von den beiden Musikern dargebotenen Kombination erklingen Harfe und Saxophon in schönster Harmonie.

Hila Ofek und André Tsirlin nehmen das Publikum mit auf eine musikalische Reise, die ohne Berührungsängste Klassik, Klezmer, jiddische Lieder, Tango und viele andere Genres der Weltmusik miteinander verbindet.

Seit 01.09.2018 in Ausstellungen, Historisch, Konzerte  |  einzeln

roam-Konzert am 04. November: Alle Wege führen nach Rom

Konzert der Rheinischen Orchesterakademie Mainz
Christuskirche Mainz, Sonntag, 04. November 19 Uhr

Programm:

Hector Berlioz: Der römische Karneval
Nino Rota: La Strada
Camille Saint-Saens: Spartacus
Ottorino Respighi: Pini di Roma

Dirigentin: Daniela Musca

Konzerteinführung um 18:30 Uhr

Karten ab 8,00 € im Vorverkauf an allen bekannten Stellen
oder unter www.roam-online.de.

Roam29_Flyer

 

Seit 30.10.2018 in Historisch, Konzerte  |  einzeln

Blaue Stunde am 12.10.2018 – 20 Uhr: Musik zum Labyrinth

mit Nathalia Grotenhuis – Marimba „Ordo virtutum“ und Percussion

Nathalia Grotenhuis performt als Schlagzeugerin und Klangkünstlerin in Solo- und Ensemble-Konzerten. Mit eigenen Kompositionen sowie der Interpretation bekannter Schlagzeug-Literatur, Klanginstallationen und -performances tritt sie auf verschiedenen Veranstaltungen auf.

Daneben erteilt sie Schlagzeug- und Musiktheorieunterricht und leitet Trommelkurse und Ensembles an verschiedenen Musikschulen und Musikvereinen. 2013-2017 war Nathalia an der Hochschule für Musik Mainz als Lehrbeauftragte im Fachbereich Neue Musik / Klangkunst tätig.

Seit 01.09.2018 in Ausstellungen, Historisch, Konzerte  |  einzeln

Im Spiegel der Angst: Symposium mit Werkeinführung und Uraufführung der Auftragskomposition der EKHN

Symposium: Freitag, 19. Oktober, 19 Uhr Christuskirche

Was bedeutet Angst für den Einzelnen? Was bedeutet sie für die Gesellschaft? Und was kann christlicher Glaube zum Umgang mit Ängsten beitragen?

Die Fragen werden bei dem Symposium aus literarischer, theologischer und soziologischer Perspektive behandelt. Zugleich findet eine Werkeinführung zu der gleichnamigen Komposition statt, die von der EKHN anlässlich des Reformationsjahres beauftragt wurde und am 20. Oktober 2018 um 19:30 h vom Bachchor Mainz und dem Mutare Ensemble Frankfurt unter Leitung von Professor Ralf Otto uraufgeführt wird.

Referierende u. a.:

Feridun Zaimoglu, Autor und bildender Künstler, Mainzer Stadtschreiber im Jahr 2015
Prof. Dr. Christiane Tietz, Theologin, Universität Zürich
Prof. Dr. Borwin Bandelow, Psychologe und Neurologe, Universität Göttingen
Prof. Gerhard Müller-Hornbach, Komponist, Dirigent und Musikwissenschaftler

Eintritt kostenlos

Leitung: Dr. Thorsten Latzel, Evangelische Akademie Frankfurt

Mitveranstalter:

Evangelische Kirche in Hessen und Nassau,
Evangelisches Dekanat Mainz
Bachchor Mainz,
Evangelische Christuskirchengemeinde Mainz

Konzert (Uraufführung): Samstag, 20. Oktober, 19:30 Uhr Christuskirche

Auftragskomposition der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau zum Lutherjahr 2017 von Gerhard Müller-Hornbach.

Bachchor Mainz und Mutare Ensemble Frankfurt
Maren Schwier (Sopran), Christian Rathgeber (Tenor)
Hans Christoph Begemann (Bariton)

Leitung: Prof. Ralf Otto

Einführungsvortrag durch den Komponisten um 18:30 Uhr im Chorsaal der Christuskirche.

Karten sind unter Tel.: 0700 22 23 23 67 bzw. www.bachchormainz.de und an den bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse erhältlich.

Ab dem 19. Oktober sind 5-Euro-Karten für Schüler und Studenten nach Verfügbarkeit erhältlich.

Plakat hier klicken: Im Spiegel der Angst

 

Seit 21.06.2018 in Historisch, Konzerte, Vorträge  |  einzeln

Blaue Stunde am 14.09.2018 – 20 Uhr: Musik zum Labyrinth

mit Susanne Kohnen und Johannes Vogt – Oboe, Laute und Elektronik

Johannes Vogt

studierte klassische Gitarre und Musikwissenschaft in Heidelberg, anschließend Laute und klassische Gitarre bei Tadashi Sasaki in Aachen, ehe er sich auf Lauten, Theorben und historische Gitarren spezialisierte. Er geht einer regen Konzerttätigkeit nach und wirkt bei zahlreichen CD-Produktionen mit. Diese umfassen Musik aus Mittelalter, Renaissance, Barock und Klassik, aber auch improvisierte Musik (Laute und Saxophon). Johannes Vogt legt sein Augenmerk besonders auf das Generalbaßspiel in barocken Musikformen von Kammerkonzerten bis zu Oratorien. Gleichzeitig wirkt er bei Barockopern als Lautenist und bei modernen Opern als E-Gitarrist mit. Johannes Vogt unterrichtete von 1992 bis 1999 Laute und Generalbaßspiel an der Musikhochschule Heidelberg-Mannheim, von 1998 bis 2001 hatte er einen Lehrauftrag für Gitarre an der Fachhochschule für Musiktherapie Heidelberg inne.

Susanne Kohnen

Die vielseitige Musikerin aus Frankfurt am Main studierte in den Orchesterklassen der Hochschulen Frankfurt und Würzburg bei Fabian Menzel und Prof. Jochen Müller – Brincken. Sie spielte zeitweise im Staatsorchester Rheinische Philharmonie Koblenz, im Philharmonischen Orchester der Stadt Würzburg und im Orchester des Staatstheaters Darmstadt.
Nach einem Aufbaustudium in historischer Interpretationspraxis (Barockoboe) bei Peter Westermann etablierte sie sich als Spezialistin für historische Oboen durch zahlreiche Konzerte, Rundfunk- und CD-Aufnahmen mit renommierten Ensembles wie Lautten-Compagney Berlin, Concerto con Anima Köln, Bachorchester Mainz, La Stagione Frankfurt und Musikpodium Stuttgart. In den barocken Produktionen der Oper Frankfurt ist sie seit 2010 als Solo-Oboistin engagiert.
Darüber hinaus entwickelte sie ihr experimentelles Projekt „lichtspielraum“, das im Dialog zwischen Videobild und Klang Räume für kreatives Erleben öffnet.

Seit 01.09.2018 in Ausstellungen, Historisch, Konzerte  |  einzeln