Historisch

Reformation für Alle*. Transidentität / Transsexualität und Kirche.

Sonntag, 22. Oktober 2017, 10 Uhr:
Gemeindegottesdienst im Rahmen der „Transgender Awareness Week
(Woche der Beachtung) Rhein-Main 2017“ in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität e. V.

Gastpredigerin ist die transsexuelle Pfarrerin Elke Spörkel, EKiR.
Es singt der überregionale queere Chor queerubim unter der Leitung von Tim Brügmann.

Anschließend Empfang für Alle* mit Grußwort von Oberkirchenrätin Christine Noschka zur Ausstellung „Max ist Marie“ in der Vorkirche.
Das musikalische Rahmenprogramm hierfür gestaltet das Mainzer Vokalensemble no:promise unter der Leitung von Markus Brückner.

Weitere Informationen zu Gottesdienst und Ausstellung in der Christuskirche hier.
Ausführliche Informationen (Informationsbroschüre und social media spot) zum bundesweiten Projekt Reformation für Alle* gibt es hier.

 

 

 

Seit 03.10.2017 in Historisch, Sondergottesdienste  |  einzeln

Bachchor Mainz – „Im Spiegel der Angst“ nicht am 31. Oktober

„Im Spiegel der Angst“ – Uraufführung wird auf späteren Zeitpunkt verschoben

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau teilt mit, dass die für den 31.10.2017 in der Mainzer Christuskirche geplante Uraufführung ihres Kompositionsauftrages für das Reformationsjubiläum „IM SPIEGEL DER ANGST“ von Gerhard Müller-Hornbach verschoben wird.

Das Stück setzt sich stark mit der Verbindung von Martin Luthers Theologie, seinen Ängsten und seinen aggressiv-polemischen Äußerungen auseinander. Ein Begleitprogramm ist nach Abschluss der Komposition noch in Erarbeitung, das historische und aktuelle Zusammenhänge in Beziehung setzt.

 

Seit 01.09.2017 in Historisch, Konzerte  |  einzeln

Gottesdienst mit Bachchor und Bachorchester

Gott ist hier und ich wusste es nicht – Gottesdienst mit dem Deutschlandfunk aus der Christuskirche

Am Sonntag, den 2. Juli 2017, wird der Bachchor Mainz, im Rahmen des DLF-Sonntagsgottesdienstes, live zu hören sein. Dieser beginnt um 10:05 Uhr und wird direkt aus der Mainzer Christuskirche übertragen: DLF-Programm am 2. Juli 2017

Der Bachchor und das Bachorchester singen und spielen die Sätze eins, zwei und acht aus der Bachkantate „Wir danken dir, Gott, wir danken dir“ (BWV 29) sowie die achtstimmige Motette „Denn er hat seinen Engeln befohlen“ von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Online können Sie die Sendung unter dem nachfolgenden Links verfolgen und aufnehmen:

Live Stream Deutschlandfunk

Aufnahme via Deutschlandradio

Die passenden Radiofrequenzen für Ihre Region können Sie ganz leicht unter dem nachfolgenden Link ermitteln:

DLF-Frequenzsuche

Seit 01.07.2017 in Historisch, Sondergottesdienste  |  einzeln

Gedenken: Worte wie Gift und Drogen

Was Sprache anrichten kann – von damals bis heute

Ausstellung in der Vorhalle der Christuskirche ab dem 7. Februar

Wohin Hitlers Versprechen führte, Deutschland aus seiner Schmach und Not zu retten, ist bekannt: zu Völkermord und Vernichtungskrieg, zuletzt auch gegen das eigene Volk.

Weniger bekannt ist, womit sie begannen: mit Worten, mit der Sprache.

Es waren Worte, die wirkten wie Gift: Sie vermochten aus anscheinend ganz normalen Menschen Massenmörder zu machen. Viele Deutsche berauschten sich an der Nazi-Sprache wie an Drogen.

Trotz der schrecklichen Folgen waren die Nachwirkungen dieses todbringenden Rausches noch viele Jahre nach dem Ende Naziherrschaft spürbar – in der Sprache und nicht nur dort.

Grund genug, angesichts heutiger Versuche, NS-Vokabular wieder in der politischen Auseinandersetzung hoffähig zu machen, sich zu vergegenwärtigen, dass Worte wirken können wie Gift und Drogen.

„Mit Sprache kann man töten und sich und andere so radikalisieren, dass man gegen vernünftige Argumente immun wird“, sagte Präses Ulrich Oelschläger von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Und der Mainzer Prälat Dietmar Giebelmann, Diözesanadministrator des Bistums Mainz, ergänzte, die Ausstellung mache „die Verantwortung für jedes Wort, das wir sprechen, deutlich.“

Die Ausstellung der Ökumenischen Arbeitsgruppe „Gedenktag 27. Januar“ ist ab dem 7. Februar bis einschließlich 28. Februar in der Vorhalle der Christuskirche zu sehen – während der täglichen Öffnungszeiten der Kirche.

 

Seit 05.01.2017 in Ausstellungen, Historisch  |  einzeln

Jazz-Konzert im Rahmen des Reformationsjubiläums 2017

Sonntag, 18. Juni 2017, 19:00 Uhr

Sarah Kaiser und m.s.schmitt-Jazzorchester

Bigband feat. Luther

Jazz und Lutherchoräle? Diesem Experiment stellt sich beim Konzert „Bigband feat. Luther“ das m.s.schmitt-Jazzorchester und Sarah Kaiser (Gesang).

Luther hat als Komponist und Texter mehr als 30 Kirchenlieder hinterlassen. Diese Choräle dienen dem Jazzkomponisten Martin S. Schmitt als Ausgangspunkt für seine Klangschöpfungen. Mit den musikalischen Gestaltungsmitteln des modernen Jazzorchesters bearbeitet er die bekannten Melodien. Er schaffteinen neuen rhythmischen Kontext, spielt mit Klangfarben und Sounds, ohne die tiefe Aussagekraft der Liedtexte aus den Augen zu verlieren.

In der Christuskirche überzeugten Martin S. Schmitt und sein m.s.schmitt-Jazzorchester bereits bei Uraufführungen mit der Bearbeitung anderer klassischer Vorlagen wie „Befiehl du deine Wege“ (Paul-Gerhard-Lieder, 2007) oder mit „BACH 2010“ (Bearbeitung einer Bachkantate, 2010). Für den Gesang konnte die renommierte deutsche Soul- und Jazzsängerin Sarah Kaiser gewonnen werden.

Die Veranstaltung wird unterstützt vom Kultursommer Rheinland-Pfalz.

Karten gibt es ab im Vorverkauf für 12 Euro sofort an allen VVK-Stellen und in der offenen Christuskirche An der Abendkasse kosten die Karten 15 Euro / ermäßigt 10 Euro.

Online kann man die Karten hier erwerben

Seit 02.05.2017 in Historisch, Konzerte  |  einzeln

Konzerte am Sonntagabend

5. März – 18:00 Uhr

Amonta-Quartett

Martin Eutebach und Wolfgang Hertel (Violine)
Leonie Hartmann (Viola) , Traudl Herrmann (Violoncello)

Werke von:

Felix Mendelssohn Bartholdy 1809-1847
Capriccio

Arvo Pärt
„Summa“ für Streichquartett 1977 / 1991

Hans Georg Bertram
2. Streichquartett 1996 (dem Amonta Quartett gewidmet)

Felix Mendelssohn Bartholdy
Streichquartett Es-Dur op.12

Das Amonta-Quartett feierte im Oktober 2016 sein 25-jähriges Bestehen. Die vier Musiker fanden als Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Mainz zueinander. Ihre Musik ist gleichermaßen von ernsthafter Professionalität und Spielfreude geprägt und es ist ihnen ein Anliegen, mit Ihrem Spiel einen Beitrag zum Musikverständnis zu leisten. Außer den bekannteren Kompositionen von Felix Mendelssohn Bartholdy stellt das Quartett Werke von Arvo Pärt und Hans Georg Bertram vor.

 

Seit 01.01.2017 in Historisch, Konzerte  |  einzeln

Konzerte am Sonntagabend

12. März – 18:00 Uhr

Hans-Joachim Bartsch

Werke von:

Dieterich Buxtehudeca. 1637-1707
Präludium e-Moll BuxWV 142

Johann Sebastian Bach 1685-1750
Orgelchoral „Wenn wir in höchsten Nöten sein“ BWV 668

Concerto d-Moll BWV 596
nach einem Concerto für Streicher von Antonio Vivaldi
(Allegro) / Grave – Fuga (Allegro) -Largo e spiccato – Allegro

Johann Gottfried Walther 1684-1748
Choralpartita “Jesu, meine Freude” (Choralthema mit Variationen)

César Franck 1822-1890
Andantino g-Moll FVW 25

Louis Vierne 1870-1937
Impromptu op.54

Charles Marie Widor 1844-1937
1. Satz aus der Orgelsymphonie Nr. V f-Moll

Parallel zu seiner Professur für Orgel an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt war Hans-Joachim Bartsch seit 1974 Organist an der Förster & Nicolaus – Orgel der Christuskirche Mainz. Inzwischen im wohlverdienten „Ruhestand“ setzt er seine Tätigkeit als Organist der Universitätsgottesdienste in Mainz sowie als konzertierender Organist und Cembalist fort. Auf dem Programm stehen Werke aus dem Barock sowie aus der französischen Romantik.

 

Seit 01.01.2017 in Historisch, Konzerte  |  einzeln

Konzerte am Sonntagabend

19. März – 17:00 Uhr

Ludwig Güttler

Werke von:

Gottfried Finger um 1660 – 1730
Sonate Nr. 1 C-Dur für Trompete, Oboe und Basso continuo
Georg Philipp Telemann 1681-1767
Quartett e-Moll für Flöte, Violine, Violoncello und Basso continuo
TWV 43:e4 (Nr. 12 der „Pariser Quartette“)

Johann Christian Bach 1735-1782
Quintett A–Dur op. 11 Nr. 5 für Flöte, Oboe, Violine, Violoncello und B.c.

Johann Joachim Quantz 1697-1773
Concerto Es-Dur für Corno da caccia, Oboe, Violine und Basso continuo

    Pause

Alessandro Poglietti 1. Hälfte 17.Jh. – 1683
Sonate C-Dur für Trompete, Flöte, Oboe, Violine, Violoncello und B.c.

Antonio Vivaldi 1678-1741
Concerto g-Moll für Flöte, Oboe, Violine, Violoncello und Basso continuo

Johann Sebastian Bach 1685-1750
Triosonate G-Dur BWV 1038 für Flöte, Violine und Basso continuo

Tomaso Albinoni 1671-1751
Concerto C-Dur für Trompete, Flöte, Oboe, Violine, Violoncello und B.c.

Ludwig Güttler wurde durch sein differenziertes Trompetenspiel berühmt, längst kennt die Welt ihn auch als Dirigenten und Musikforscher, als Festivalgründer oder als Fürsprecher und Unterstützer des Wiederaufbaus der Dresdner Frauenkirche. Das „Leipziger Bach – Collegium“ hat sich 1976 auf Güttlers Anregung hin gebildet, um eine damals spürbare Lücke im Bereich der historischen Musikpflege schließen zu helfen.

Das Ensemble spielt in der Besetzung Trompete, Flöte, Oboe, Violine, Violoncello, Kontrabass und Cembalo.

Karten erhältlich bei allen Vorverkaufsstellen oder: www.bubu-concerts.de

Tickethotline: *0180 60 50 400, (0,20 €/Anruf aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf aus den Mobilfunknetzen, inkl. MwSt)

 

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Konzerte am Sonntagabend

26. März – 18:00 Uhr

Weltreligionen im musikalischen Trialog

Irith Gabriely – Hans-Joachim Dumeier –  Abuseyf Kinik

Bauern Gebet / Taxim trad.
Arabischer Song „Allah Dalaouna“ trad.

Orgel Improvisation

Oriental Dance / Ayoub trad.
Blues & Johann Sebastian Bach: „Wohl mir, daß ich Jesus habe“

Die Jüdische Hochzeit: Ein kleines Klezmerpotpourri

Tschobi – Improvisation

Der Sass, Prophet der Aleviten, Symbol der Friedlichkeit trad., aus Anatolien

Terk in Amerika / Gemeinsames Lied

Albert Schönberger:
Trias I – Trias II – Trias III / Allah Chai

Johann Sebastian Bach Sonate g-Moll, 3. Satz

Gemeinsames Singen:
Chassidischer Friedenssong: „Aha, Aha“ trad.

Irith Gabriely mit ihrer Klarinette präsentiert zusammen mit dem Organisten Hans-Joachim Dumeier und dem aus Anatolien stammenden Saz-Spieler Abuseyf Kinik ein Musikprojekt, welches das übliche Schema einer Programmgestaltung sprengt: Sie spannen den musikalischen Bogen von Klassik, über Werke jüdischer Komponisten und Klezmermusik zu orientalischen Klängen, wodurch auf diese Weise ein musikalischer Trialog der drei großen Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam zustande kommt.

 

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Konzerte am Sonntagabend

2. April – 18:00 Uhr

Volker Ellenberger

Marcel Dupré 1886-1971
Der Kreuzweg – Le Chemin de la Croix, Opus 29

Zur Entstehung dieser Komposition schreibt Marcel Dupré in seinen Lebenserinnerungen: „Außer in Frankreich, das ich in allen Richtungen durchreist habe, gab ich zahlreiche Konzerte in anderen europäischen Ländern: in Deutschland, Österreich, der Schweiz, in Italien, Spanien, Holland und Belgien. Und in Brüssel wurde die Idee zu einem meiner Hauptwerke geboren, zum Chemin de la Croix.

Ein Konzert besonderer Art war im dortigen Konservatorium veranstaltet worden. Sein zweiter Teil umfasste nach einem kurzen Bach-Vortrag auf der schönen Cavaillé-Coll-Orgel den Chemin de la Croix von Paul Claudel. Er wurde von Madame Renaud-Thévenet, Lehrerin am Konservatorium, gelesen, während ich nach jeder Station eine musikalische Ausdeutung improvisierte. Das war in der Fastenzeit, am 13. Februar 1931.“
Die Reaktionen der Zuhörer waren derart begeistert, dass sich Dupré entschloss, die Improvisationen aufzuzeichnen. 1932 wurde der Zyklus erstmals öffentlich auf der Orgel im Trocadero-Palast in Paris aufgeführt.

Benefizkonzert für eine neue Orgel in St. Johannis

Volker Ellenberger studierte Kirchenmusik in Berlin bei Karl Hochreiter. Er absolvierte ein Aufbaustudium am Conservatoire Royal in Brüssel und in Saarbrücken bei Wolfgang Rübsam und ist
Preisträger internationaler Orgelwettbewerbe.
Seit 1991 ist er als Kirchenmusiker an der Evangelischen Kirche St. Johannis in Mainz
tätig. Konzertreisen führten ihn in viele europäische Länder sowie in die USA.

Seit 2003 ist er Lehrbeauftragter für Musik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Fachbereich Musik

 

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