Ausstellungen

Wenn ihr schweigt, werden die Steine schreien

Zeugnisse der NS-Verbrechen (30. Januar bis 23. Februar 2014): Ausstellung der Ökumenischen Arbeitsgruppe „Gedenktag 27. Januar“ im Foyer der Christuskirche Mainz

Das Wissen um die NS-Verbrechen lebt von historischen Quellen und Zeugnissen. Besonders bedeutsam und eindrücklich sind Berichte von Überlebenden der Verbrechen. Wovon sie Zeuge wurden, übersteigt oft unser Vorstellungsvermögen. Ihr Zeugnis ist von unersetzbarem Wert. Allerdings gab es Zeiten, da wollten oder konnten viele in Deutschland nicht hören, was die Zeugen der NS-Verbrechen nicht vergessen konnten. Auch heute stellt ihre Botschaft manche unserer politischen Entscheidungen und ethischen Ausrichtungen in Frage. Die „gefährliche“ Erinnerung dieser Zeugen und ihre prekäre Lage thematisieren die Veranstaltungen je auf ihre Weise. Die Ausstellung präsentiert auch nicht minder aufschlussreiche Zeugnisse anderer Art: Aussagen von Tätern und Mittätern sowie Orte, die für die Vorbereitung und Durchführung der nationalsozialistischen Verbrechen gegen die Menschlichkeit stehen.

Informationen zu weiteren Veranstaltungen (Podiumsgespräch, ökum. Gottesdienst) in diesem Rahmen unter: www.bistum-mainz.de/frieden.

Seit 01.12.2013 in Ausstellungen  |  einzeln

Stalingrad – Ereignis und Mythos

Die Schlacht von Stalingrad im Winter 1942/43 hat sich tief ins kollektive Gedächtnis des deutschen und russischen Volkes eingeprägt. Aus dem Abstand von 70 Jahren fragt die Veranstaltung mit kritischem Blick nach Opfern und Tätern, nach den Wirkungen der Stalingrad-Mythen auf das Zusammenleben der Nachfahren der seinerzeitigen Gegner.
Die Ausstellung ist vom 28. Januar bis zum 10. Februar 2013 im Foyer der Christuskirche zu sehen.

Die Eröffnung findet am 1. Feburar 2013 um 19 Uhr statt. Unter dem Titel Die Stalingrad-Madonna in Berlin, Wolgograd und Coventry – Verbundenheit im Leiden und in der Hoffnung hält Dr. Cornelia Kulawik um 19.30 Uhr einen Vortrag. Musikalisch begleitet wird dieser duch Organist Albert Schönberger.

Die Ausstellung wird in Anschluss noch in der katholischen Hochschulgemeinde und im Jugendhaus Don Bosco on Mainz zu sehen sein. Sie wird von weiteren Veranstaltungen begleitet. Weitere Informationen erhalten Sie in folgendem Flyer.

Seit 01.10.2013 in Ausstellungen  |  einzeln

Albert Schweitzer: Grenzenlose Menschlichkeit

Albert Schweitzer: Grenzenlose Menschlichkeit im Denken und Handeln (21. August – Ende Oktober 2013).

Wanderausstellung des Deutschen Albert-Schweitzer-Zentrums Frankfurt am Main, 21. August bis Ende Oktober 2013, Vorraum der Ev. Christuskirche Mainz.

Auf 15 Tafeln werden Leben und Wirken des Philosophen, Theologen, Organisten und Arztes Albert Schweitzer in Wort und Bild bündig dargestellt, der vor 100 Jahren im äquatorialafrikanischen Lambarene (Gabun) ein Urwaldspital gegründet hatte.

Zur Ausstellungseröffnung findet am Mittwoch, dem 28.8.2013, um 19.30 Uhr in der Christuskirche Mainz eine Lesung mit Orgelmusik statt. Die von Dr. Gottfried Schüz, Vorsitzender der Stiftung Deutsches Albert-Schweitzer-Zentrum Frankfurt/M., gelesenen Texte bieten einen repräsentativen Querschnitt aus Schweitzers umfassendem geistigem Werk. In Anlehnung an ein Orgelkonzert, das A. Schweitzer 1928 in der Christuskirche gab, spielt Prof. Hans-Joachim Bartsch Orgelwerke von Joh. Seb. Bach und César Franck.
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Es wird aber um eine Spende zugunsten der Stiftung Deutsches Albert-Schweitzer-Zentrum gebeten.

Seit 01.07.2013 in Ausstellungen  |  einzeln

Überlebenskampf jüdischer Deportierter

„Der Überlebenskampf jüdischer Deportierter aus Luxemburg und der Trierer Region im Getto Litzmannstadt, 1941/1944. Briefe-Fotos-Dokumente“ (19. bis 30. September 2012)

Anlässlich des Jahrestages der Deportation vom 16. Oktober 1941 ist vom 19. bis zum 30. September 2012 im Foyer der Christuskirche eine Ausstellung zu sehen, die den Überlebenskampf jüdischer Deportierter aus Luxemburg und der Trierer Region im Getto Litzmannstadt dokumentiert. Sie zeigt Briefe, Fotos und Dokumente. Konzipiert und kuratiert wurde die Ausstellung von Dr. Pascale Eberhard (Kontakt: Saarburger Str. 25, 54441 Wawern, Tel: 06501-998247, E-Mail: pascaleeberhard54[at]myquix.de) für den Verein „Gedenken und Gestalten“, der grenzüberschreitend im Raum SaarLorLux-Rheinland-Pfalz tätig ist. Die Ausstellung zeigt viele Einzelschicksale, die in den historischen Kontext der Entrechtung, Deportation und Vernichtung dieser 518 jüdischen Menschen gestellt werden.

Begleitbuch zur Ausstellung: Der Überlebenskampf jüdischer Deportierter aus Luxemburg und der Trierer Region im Getto Litzmannstadt. Briefe Mai 1942. Saarbrücken Blattlaus Verlag 2012 (Preis: 25 €).

Die Eröffnungsfeier findet am 19. August 2012 um 19 Uhr in der Christuskirche statt. Programm:

  • Musik: Helmut Eisel (Klarinette)
  • Grußworte: Pfarrer Matthias Teutsch (Christuskirchengemeinde Mainz), Kurt Merkator (Beigeordneter der Stadt Mainz)
  • Musik: Helmut Eisel (Klarinette)
  • Einführung: Dr. Pascale Eberhard (Kuratorin der Ausstellung)
  • Rundgang durch die Ausstellung

Seit 01.09.2012 in Ausstellungen  |  einzeln

zwölfgöttlich

Vom 22. August bis 9. September 2012 wird in der Christuskirche im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz die Ausstellung „zwölfgöttlich“ zu sehen sein. Zwölf Künstlerinnen und Künstler setzen sich mit dem Thema „Gott und die Welt“ in jeweils ganz eigener Art unter dem Blickwinkel des „Göttlichen“ auseinander, und treten gleichzeitig über ihre Kunst miteinander in Korrespondenz. Verbunden sind die Werke nicht nur äußerlich durch die Art der Präsentation. Inhaltlich gemeinsam ist ihnen der Versuch, sich dem besonderen Zauber des Einzigartigen, dem „göttlichen Funken“, zu nähern. Die Vernissage findet am 22. August 2012 um 18 Uhr statt.

Die botticelligmbh&cokg ist eine Gruppe von sieben Künstlerinnen und Künstlern aus Rheinland-Pfalz und Hessen, die seit 2008 besteht und seither erfolgreich themenbezogene Kunstprojekte verwirklicht. Anlässlich des Ausstellung hat sich die Gruppe um Gäste verstärkt:

  • Bettina Bätz (Lippen Hure Heilige Hausfrau)
  • Bernhard & Meyer (Erschaffung)
  • Anita Grimm Borchert (gnadenlos- heilig)
  • Gabrielle Hattesen (the it-bag)
  • Frank Hoffmann (das Göttliche – der Frosch)
  • Ingrid Hornef (Gott würfelt nicht)
  • Bernd Koblischeck (eswerdelicht)
  • Wladimir Olenburg (konserviert)
  • Usch Quednau (Götterspeise)
  • Sylvia Richter Kundel (Die Welt – und Gott?)
  • Rainer Zamojre (Göttliche Fügung?)

Seit 01.08.2012 in Ausstellungen  |  einzeln

Eine Welt ohne Atomwaffen

Kultur des Friedens – eine Welt ohne Atomwaffen (2. März bis 23. März 2012).

Eine Zusammenarbeit von GCC (Global Cooperation Council), IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung eines Atomkriegs / Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.), SGI-D (Soka Gakkai International – Deutschland e.V.) und der Evangelischen Christuskirche Mainz.
Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter www.kulturdesfriedens.org.

Christuskirche Mainz, Eintritt frei, Öffnungszeiten:

  • Mo-Do, Sa 10.00-17.00 Uhr
  • Fr und So 12.00-17.00 Uhr

Eröffnung am Freitag, den 2. März 2012, 17 Uhr (Einlass ab 16 Uhr), Es sprechen:

  • Pfarrer Warneck, Ev. Christuskirche
  • Prof. Dr. med. Ulrich Gottstein, Ehrenvorstandsmitglied IPPNW
  • Dr. med. Barbara Krausnick SGI-D

Vortrag: Kinderarzt Dr. med. Alex Rosen, IPPNW

Begleitprogramm:

  • Sonntag, 11. März 2012, 16 Uhr: Fukushima-Gedenktag: Atomare Bedrohung – Folgen für Mensch und Natur, Es sprechen: Kinderarzt Dr. med. Winfrid Eisenberg (IPPNW) sowie Tetsuya Suganuma und Henrik Raabe (SGI-D)
  • Freitag, 16. März 2012, 17 Uhr: Unsere Zukunft atomwaffenfrei – 3 Frauen – 3 Generationen: Engagement gegen Atomwaffen, Es sprechen: Nina Eisenhardt (Koordinatorin europ. Jugendnetzwerk „BANg“), Regina Hagen (Expertin für die Abrüstung von Atomwaffen, Raketenabwehr und Weltraumrüstung, Kampagne „atomwaffenfrei. jetzt“) und Lotte Rodi (Friedensaktivistin, „Pressehütte Mutlangen“)

Seit 01.02.2012 in Ausstellungen  |  einzeln

…und das, wo sie doch Deutschland so liebten!

Exil – innere Emigration – Remigration nach 1945

Nach der Machtübernahme durch Adolf Hitler setzte 1933 eine maßlose Judenverfolgung und die vollständige Unterdrückung jeglicher Opposition ein. Viele, die die Gefahr erkannten, ergriffen die Flucht ins Ausland. Doch Exil bedeutete auch Entwurzelung, Existenzbedrohung und nicht zuletzt wegen der Sprachprobleme Isolation. Andere Gegner des Nationalsozialismus blieben und traten die innere Emigration an. Nach Kriegsende war nicht wenigen Exilanten die Heimat fremd geworden. Andere trugen maßgeblich zur Entwicklung von Demokratie und Rechtsstaat in der Bundesrepublik Deutschland bei. Eine Ausstellung, die von der ökumenischen Arbeitsgruppe „Gedenktag 27. Januar“ vorbereitet wurde, erinnert an das Schicksal der Exilanten.

26.–29. Januar 2012, 9.00–17.00 Uhr, Ausstellung im Mainzer Dom
Veranstaltungen:

  • 26. Januar 2012, 18.00 Uhr
    Vernissage zur Ausstellung mit Landtagspräsident Joachim Mertes und Generalvikar Dietmar Giebelmann
  • 27. Januar 2012, 16.00 Uhr | 28. Januar 2012, 12.00 Uhr | 29. Januar 2012, 16.00 Uhr
    Gebet im Dom
  • 17. Januar 2012, 20.00 Uhr
    „Exil und innere Emigration. Eine Betrachtung über Lebensläufe“, Vortrag von Prof. Dr. Hermann Kurzke, Mainz in der Katholischen Hochschulgemeinde Mainz, Saarstraße 20

30. Januar bis 15. Februar, 9.00–17.00 Uhr: Ausstellung in der Christuskirche
Veranstaltung:

  • 3. Februar, 19.30 Uhr
    Texte von Exilsautorinnen und –autoren, Lesung im Foyer der Christuskirche
    Es lesen: Generalvikar Dietmar Giebelmann (Bistum Mainz), Propst Dr. Klaus-Volker Schütz (Evangelische Kirche Hessen und Nassau), Dr. Peter Waldmann (Landesverband der jüdischen Gemeinden von Rheinland-Pfalz

Seit 01.01.2012 in Ausstellungen  |  einzeln

Hier stehe ich… konfirmiert

Die Ausstellung, die vom 5. bis 16. Oktober 2011 im Foyer der Christuskirche zu sehen ist, ist eine Auseinandersetzung der Künstlerin Margarita Siebke mit frisch Konfirmierten aus verschiedenen Jahrgängen der Gegenwart und der Vergangenheit in Bildern. Die Arbeiten entstanden im Rahmen der Prüfung, die Frau Siebke im Sommer 2010 an der Kunstwerkstatt Mainz abgelegt hat. Im Zuge dieser Arbeit stieß die Künstlerin auf ein Foto von Konfirmierten aus dem Jahr 1950. Die ausdrucksstarken Gesichter der Konfirmierten auf diesem Foto, berührten die Künstlerin so, dass Sie sich intensiv zeichnerisch und malerisch mit diesen Gesichtern auseinandersetzte. So entstanden eine Reihe von Arbeiten, die von der Nachkriegszeit, kurz nach den Hungerjahren, handeln, wie sie sich in diesen Gesichtern spiegelt. Als Kinder des Krieges waren sie sich dessen nicht bewusst, denn der Krieg war die Welt, in der sie aufwuchsen. In Weiterführung zu diesen Bildern hängen in der Ausstellung auch noch zwei Bilder, in denen sich die Künstlerin mit Konfirmierten der Gegenwart auseinandersetzt.

Herzlich dürfen wir Sie zu einer Vernissage am Sonntag, den 9. Oktober 2011 um 11.30 Uhr nach dem Jubiläumsgottesdienst der Goldenen Konfirmanden ins Foyer der Christuskirche einladen.

  • Ort: Foyer der Christuskirche Mainz
  • Öffnungszeiten: Täglich außer Freitag 9-18 Uhr, Freitag 12-18 Uhr
  • Mi und Sa von 15.00-16.00 Uhr ist die Künstlerin anwesend.
  • Vernissage, am 9. Oktober 2011, 11.30 Uhr

Über die Künstlerin: Margarita Siebke lebt und arbeitet in Mainz. Sie ist 1960 in Burg auf Fehmarn geboren, studierte in Tübingen, Philadelphia und Heidelberg Ev. Theologie und arbeitete von 1992-2010 als Pfarrerin der Evangelischen Kirche von Hessen – Nassau. 2003 begann sie intensiv nach inneren Bilder zu malen, woraufhin Sie 2005 Kurse der vhs-Mainz besuchte. 2006 nahm Sie eine nebenberufliche künstlerische Fortbildung an der Kunstwerkstatt der vhs-Mainz auf, die sie 2010 mit Auszeichnung abschloss. Sie arbeitet seither als freie bildende Künstlerin in Mainz.

Kontakt:
Margarita Siebke
Schusterstr. 56
55116 Mainz
Tel: 06131-4940788
E-mail: m.siebke[at]t-online.de
www.margarita-siebke-art.com

Seit 01.10.2011 in Ausstellungen  |  einzeln

Die Überlebenden sind die Ausnahme

Die Ausstellung übrer den Völkermord an den Sinti und Romaim Foyer der Christuskirche ist täglich geöffnet im Rahmen der offenen Kirche, täglich außer freitags zwischen 9 und 18 Uhr, freitags 12-18 Uhr.

Die Ausstellung „Die Überlebenden sind die Ausnahme“ wurde im Rahmen des Landauer Modell-projektes vom rheinland-pfälzischen Landesverband entwickelt und gestaltet. Das Völkermord-geschehen wird nicht nur anhand von Fotos und Dokumenten der Verfolger dargestellt, sondern die leidvollen Erfahrungen und Erinnerungen stehen im Mittelpunkt. So sind die Überlebenden die eigentlichen Erzähler und Gestalter dieser Ausstellung. Ausgangspunkt ist das historische Geschehen in der südlichen Pfalz, die nicht nur seit Jahrhunderten die Heimat vieler Sinti ist, sondern auch ein Hauptort der Erfassung und Selektion durch die „NS-Rassebiologen“ war. Doch was mit regionalem Bezug aufgezeigt wird, steht stellvertretend für das Ganze, für den in der Geschichte der Menschheit einzigartigen, weil bürokratisch geplanten und systematisch vollzogenen rassistischen Völkermord an Juden, Sinti und Roma.
Jacques Delfeld (Vorsitzender des Verbandes Deutscher Sinti und Roma) betont die Botschaft der Ausstellung: “ Dem Hass widerstehen und für die Würde des Menschen eintreten“. Dies ist gerade heute, in einer Zeit in der gewaltbereiter Rassismus wieder um sich greift von besonderer Bedeutung.

Ausstellungseröffnung und Gespräch zur aktuellen Situation der Sinti und Roma anlässlich des 67. Jahrestages der Auflösung des so genannten „Zigeunerlagers“ in Auschwitz-Birkenau am 2. August 1944 am Dienstag, den 2. August 2011 um 19.30 Uhr in der Christuskirche in Mainz. Anlässlich des Jahrestages der Auflösung des so genannten „Zigeunerlagers“ in Auschwitz-Birkenau am 2. August 1944 gedenken die Evangelische Christuskirchengemeinde und der rheinland-pfälzische Landesverband Deutscher Sinti und Roma der nationalsozialistischen Verfolgung der Minderheit. In der Nacht vom 2. auf den 3. August wurden die noch im Lager verbliebenen 2897 Sinti und Roma – vor allem alte Menschen, Frauen und Kinder –in den Gaskammern ermordet.

Es sprechen: Pfarrer Warneck, Evangelische Christuskirchengemeinde, Jacques Delfeld, Vorsitzender Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Rheinland-Pfalz.

Begleitveranstaltung: „Roma – Europas größte Minderheit“, Freitag, den 12. August 2011, 19.30 Uhr in der Christuskirche

Seit dem Ende des Kalten Krieges und der Öffnung der Staaten Mittel- und Osteuropas konnten dort teilweise menschen- und minderheitenrechtliche Mindeststandards und Elemente gesellschaftlicher und politischer Teilhabe durchgesetzt werden. Trotzdem ist die Lage der Roma in weiten Teilen von extremer Verarmung, Diskriminierung und rassistischer Gewalt geprägt. Im Zuge der Ost-West-Migration seit 1990 sind in zahlreichen Staaten Westeuropas rassistisch motivierte Gewalt und Diskriminierung gegenüber Roma und Sinti deutlich angestiegen. Was aber lässt Roma länderübergreifend zum Ziel von öffentlicher Diffamierung durch Politik und Medien bis hin zu rassistischen Übergriffen bis zum Mord werden? Herbert Heuß, Zentralrat Deutscher Sinti und Roma, wird zu diesem Thema sprechen. Wir laden herzlich dazu ein.

Seit 01.08.2011 in Ausstellungen  |  einzeln

Überfall auf die Sowjetunion

Ausstellung zum 70. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion.

Am Sonntagmorgen, den 22. Juni 1941 begann auf breiter Front der Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion. Er begann als Vernichtungskrieg und endete am 8. Mai 1945 mit der bedingungslosen Kapitulation des Deutschen Reiches. Noch gibt es auf beiden Seiten Menschen, die diese Hölle durchschritten und überlebt haben. Die Folgen dieses Überfalls tragen wir auf beiden Seiten bis heute. Anlässlich des 27. Januars 2011 war für eine kurze Zeit im Mainzer Dom eine Ausstellung zu sehen mit dem Titel „´Iwans ´ schreckliches Leid – Deutsche Erinnerungen zum 70. Jahrestag des Angriffs auf die UdSSR“. In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe „Gedenktag 27. Januar“ des Bischöflichen Ordinariats Mainz, die diese Ausstellung erarbeitet hat, zeigen wir sie ab dem 22. Juni drei Wochen lang im Foyer der Christuskirche.

Eröffnung der Ausstellung

  • Mi., 22. Juni 2011: 19.30 Uhr, Ökumenische Andacht zum 70. Jahrestag
  • Mi., 22. Juni 2011: 20.00 Uhr, Eröffnung der Ausstellung im Foyer der Christuskirche
    mit Einführung durch ein Mitglied der Arbeitsgruppe „Gedenktag 27. Januar“ des Bischöflichen Ordinariats Mainz

Die Ausstellung ist bis zum 12.7. täglich außer freitags geöffnet zwischen 9 und 18 Uhr, freitags von 12-18 Uhr.

Begleitprogramm

  • So., den 26. Juni 2011: „`…bis in die 3. und 4. Generation´ (2. Gebot) – welch eine Verheißung! Wir wurzeln viel tiefer.“ Gottesdienst zum 70. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion
  • Fr., den 1. Juli 2011: 19.30 Uhr Lesung aus dem Buch „Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben“ von Sönke Neitzel und Harald Welzer, im Foyer der Christuskirche (Rollstuhl-gerecht)
  • Fr., den 8. Juli 2011: 19.30 Uhr Film „Geh und sieh“ des russischen Regisseurs Elem Klimow im Foyer der Christuskirche (Rollstuhl-gerecht) – Eintritt frei

Seit 01.06.2011 in Ausstellungen  |  einzeln