Ausstellungen

Krippen-Adventskalender in der Vorkirche

Eröffnung Samstag, 1. Dezember, 11.30 Uhr
Besichtigung täglich bis 23. Dezember während der Öffnungszeiten der Kirche

Jeden Tag im Advent können die kleinen und großen Besucher in der Vorkirche ein neues Türchen öffnen. Zum Vorschein kommt eine der handgeschnitzten Krippenfiguren der Gemeinde und erzählt ihre Geschichte auf dem Weg nach Bethlehem.

Kita-Gruppen, Schulklassen, Gemeindegruppen und Einzelpersonen aus Kirche und Gesellschaft bis hin zu namhaften Mainzer Künstlern haben sich an der Aktion beteiligt und jeweils eines der Kalenderfächer gestaltet. Zeichnungen, Basteleien, kleine Texte und Ding-Collagen kommen zu Einsatz.

Eröffnet wird der Adventskalender am Samstag vor dem 1. Advent um 11.30 Uhr mit Kinderpunsch und Pfefferkuchen.
Die täglich wachsende Zahl offener Kalenderfächer kann – außerhalb von Gottesdiensten und Veranstaltungen – bis zum 23. Dezember während der Öffnungszeiten der Christuskirche besichtigt werden.

Ab Heilig Abend finden die Figuren ihren Platz unter dem Weihnachtsbaum der Kirche.

Seit 30.10.2018 in Aktuell, Ausstellungen  |  einzeln

Einladung Finissage – Labyrinth

Labyrinth – Installation von Michael Wolff – in der Christuskirche

Durch das Jahr 2018 hat die Installation des Mainzer Künstlers Michael Wolff zahlreiche Gottesdienste und Kulturveranstaltungen in der Christuskirche begleitet und an der nächtlichen  Stadtsilhouette erkennbar Akzente gesetzt.

Am Sonntag, 25. November 2018, 20 Uhr werden wir Abschied von dem Kunstwerk nehmen und laden zu einem Umtrunk in die Kirche ein.

Seit 13.11.2018 in Aktuell, Ausstellungen  |  einzeln

Blaue Stunde am 28.09.2018 – 20 Uhr: Solo-Querflöten-Improvisationen zum Labyrinth

Stephanie Wagner (Querflöte) studierte klassische Flöte und Jazz-Querflöte
an der Musikhochschule Mainz und als Stipendiatin am renommierten
“Berklee College of Music” in Boston/USA. Auch arbeitete sie als Dozentin für
klassische und Jazz-Querflöte einige Jahre an der Musikhochschule Mainz.
2011 erhielt sie den Jazzpreis der Stadt Worms als herausragende
Instrumentalistin auf hohem technischem Niveau, sowie für ihre innovative
Arbeit in unterschiedlichen Formationen, in denen sie ihre Persönlichkeit
unüberhörbar einbringt.
Auf der Querflöte lotet Stephanie Wagner das volle Klangspektrum aus,
bedient sich moderner Spieltechniken und elektronischer Effekte.
2015 erschien im Schott-Verlag ihre Schule für Jazzflöte „Play JazzfluteNow“.
Stephanie Wagner veröffentliche bereits zahlreiche CDs mit verschiedenen
Ensembles und konzertiert europaweit.

www.s-wagner.de

Seit 01.09.2018 in Ausstellungen, Historisch, Konzerte  |  einzeln

Blaue Stunde am 5.10.2018 – 20 Uhr: Musik zum Labyrinth

mit dem Jerusalem Duo – Hila Ofek und André Tsirlin: Klarinette und Harfe

Das Duo Jerusalem versteht sich als eine neue Stimme in der Welt der klassischen Kammermusik.

Im Zusammentreffen eines der ältesten und eines der jüngsten Instrumente der Musikgeschichte eröffnet sich ein bislang selten gehörtes Klangerlebnis, denn in der von den beiden Musikern dargebotenen Kombination erklingen Harfe und Saxophon in schönster Harmonie.

Hila Ofek und André Tsirlin nehmen das Publikum mit auf eine musikalische Reise, die ohne Berührungsängste Klassik, Klezmer, jiddische Lieder, Tango und viele andere Genres der Weltmusik miteinander verbindet.

Seit 01.09.2018 in Ausstellungen, Historisch, Konzerte  |  einzeln

Blaue Stunde am 12.10.2018 – 20 Uhr: Musik zum Labyrinth

mit Nathalia Grotenhuis – Marimba „Ordo virtutum“ und Percussion

Nathalia Grotenhuis performt als Schlagzeugerin und Klangkünstlerin in Solo- und Ensemble-Konzerten. Mit eigenen Kompositionen sowie der Interpretation bekannter Schlagzeug-Literatur, Klanginstallationen und -performances tritt sie auf verschiedenen Veranstaltungen auf.

Daneben erteilt sie Schlagzeug- und Musiktheorieunterricht und leitet Trommelkurse und Ensembles an verschiedenen Musikschulen und Musikvereinen. 2013-2017 war Nathalia an der Hochschule für Musik Mainz als Lehrbeauftragte im Fachbereich Neue Musik / Klangkunst tätig.

Seit 01.09.2018 in Ausstellungen, Historisch, Konzerte  |  einzeln

Blaue Stunde am 14.09.2018 – 20 Uhr: Musik zum Labyrinth

mit Susanne Kohnen und Johannes Vogt – Oboe, Laute und Elektronik

Johannes Vogt

studierte klassische Gitarre und Musikwissenschaft in Heidelberg, anschließend Laute und klassische Gitarre bei Tadashi Sasaki in Aachen, ehe er sich auf Lauten, Theorben und historische Gitarren spezialisierte. Er geht einer regen Konzerttätigkeit nach und wirkt bei zahlreichen CD-Produktionen mit. Diese umfassen Musik aus Mittelalter, Renaissance, Barock und Klassik, aber auch improvisierte Musik (Laute und Saxophon). Johannes Vogt legt sein Augenmerk besonders auf das Generalbaßspiel in barocken Musikformen von Kammerkonzerten bis zu Oratorien. Gleichzeitig wirkt er bei Barockopern als Lautenist und bei modernen Opern als E-Gitarrist mit. Johannes Vogt unterrichtete von 1992 bis 1999 Laute und Generalbaßspiel an der Musikhochschule Heidelberg-Mannheim, von 1998 bis 2001 hatte er einen Lehrauftrag für Gitarre an der Fachhochschule für Musiktherapie Heidelberg inne.

Susanne Kohnen

Die vielseitige Musikerin aus Frankfurt am Main studierte in den Orchesterklassen der Hochschulen Frankfurt und Würzburg bei Fabian Menzel und Prof. Jochen Müller – Brincken. Sie spielte zeitweise im Staatsorchester Rheinische Philharmonie Koblenz, im Philharmonischen Orchester der Stadt Würzburg und im Orchester des Staatstheaters Darmstadt.
Nach einem Aufbaustudium in historischer Interpretationspraxis (Barockoboe) bei Peter Westermann etablierte sie sich als Spezialistin für historische Oboen durch zahlreiche Konzerte, Rundfunk- und CD-Aufnahmen mit renommierten Ensembles wie Lautten-Compagney Berlin, Concerto con Anima Köln, Bachorchester Mainz, La Stagione Frankfurt und Musikpodium Stuttgart. In den barocken Produktionen der Oper Frankfurt ist sie seit 2010 als Solo-Oboistin engagiert.
Darüber hinaus entwickelte sie ihr experimentelles Projekt „lichtspielraum“, das im Dialog zwischen Videobild und Klang Räume für kreatives Erleben öffnet.

Seit 01.09.2018 in Ausstellungen, Historisch, Konzerte  |  einzeln

Blaue Stunde am 21.9.2018 – 20 Uhr: Labyrinth – im Irrgarten der Wörter

Deutungsversuche und ein kurzer Streifzug durch die Literatur.

Armin Nufer, Schauspieler und Sprecher, liest wissenschaftliche, literarische, religiöse und profane Texte von Kaschnitz bis T.S.Eliot, von Saramago bis Kafka, von Montalbán bis Goethe, Minotaurus, Theseus und Ariadne gedenkend.

Im Labyrinth verliert man sich nicht, im Labyrinth findet man sich. Im  Labyrinth begegnet man nicht dem Minotaurus. Im Labyrinth begegnet man sich selbst. –  Hermann Kern, Labyrinthforscher.

Seit 01.09.2018 in Ausstellungen, Historisch, Vorträge  |  einzeln

Labyrinth

Installation von Michael Wolff

Das schwebende Labyrinth in der Christuskirche birgt vielfältige Deutungsmöglichkeiten.

Das im Durchmesser sechs Meter große Kunstwerk wurde vom Mainzer Künstler Michael Wolff entworfen. Seit 7. März und bis zum 25. November 2018  wird die Kuppel der Christuskirche nicht nur von innen, sondern auch von außen in ein blaues Licht getaucht und prägt allabendlich das Mainzer Stadtbild. Gefördert wird das Projekt von der EKHN-Stiftung und der Stiftung Evangelisches Mainz.

Erleben und mit den Augen begehen kann man das Labyrinth während der Gottesdienste und in den Öffnungszeiten der Kirche. Da die Installation vor allem im Dämmerlicht und bei Nacht eine besondere Wirkung entfaltet, werden bis Ende November freitags und samstags verlängerte Öffnungszeiten bis 21 Uhr angeboten.

 

 

Seit 04.03.2018 in Ausstellungen  |  einzeln

Ausstellung „Max ist Marie“ verlängert bis 22. November!

„Max ist Marie. Mein Sohn ist meine Tochter ist mein Kind.“
Ein Foto- und Textprojekt über und für transidente Menschen von Kathrin Stahl.

Zehn Porträtfotos und Texte stellen uns Menschen auf dem Weg ihrer Geschlechtsanpassung vor. Die Künstlerin begann das Projekt mit einem Fotoshooting ihrer Tochter Marie, die einmal ihr Sohn war.

Ausstellung im Foyer der Christuskirche in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität (dgti) e. V.

Schirmherrschaft: Kirchenpräsident Dr. Dr. h. c. Volker Jung, EKHN.


Öffnungszeiten:
Mo, So und an Feiertagen 11 – 18 Uhr
Di – Do, Sa 9 – 18 Uhr, Fr 12 – 18 Uhr

 

Eintritt frei.

 

    

Seit 02.10.2017 in Ausstellungen  |  einzeln

Gedenken: Worte wie Gift und Drogen

Was Sprache anrichten kann – von damals bis heute

Ausstellung in der Vorhalle der Christuskirche ab dem 7. Februar

Wohin Hitlers Versprechen führte, Deutschland aus seiner Schmach und Not zu retten, ist bekannt: zu Völkermord und Vernichtungskrieg, zuletzt auch gegen das eigene Volk.

Weniger bekannt ist, womit sie begannen: mit Worten, mit der Sprache.

Es waren Worte, die wirkten wie Gift: Sie vermochten aus anscheinend ganz normalen Menschen Massenmörder zu machen. Viele Deutsche berauschten sich an der Nazi-Sprache wie an Drogen.

Trotz der schrecklichen Folgen waren die Nachwirkungen dieses todbringenden Rausches noch viele Jahre nach dem Ende Naziherrschaft spürbar – in der Sprache und nicht nur dort.

Grund genug, angesichts heutiger Versuche, NS-Vokabular wieder in der politischen Auseinandersetzung hoffähig zu machen, sich zu vergegenwärtigen, dass Worte wirken können wie Gift und Drogen.

„Mit Sprache kann man töten und sich und andere so radikalisieren, dass man gegen vernünftige Argumente immun wird“, sagte Präses Ulrich Oelschläger von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Und der Mainzer Prälat Dietmar Giebelmann, Diözesanadministrator des Bistums Mainz, ergänzte, die Ausstellung mache „die Verantwortung für jedes Wort, das wir sprechen, deutlich.“

Die Ausstellung der Ökumenischen Arbeitsgruppe „Gedenktag 27. Januar“ ist ab dem 7. Februar bis einschließlich 28. Februar in der Vorhalle der Christuskirche zu sehen – während der täglichen Öffnungszeiten der Kirche.

 

Seit 05.01.2017 in Ausstellungen, Historisch  |  einzeln