Ausstellungen

Ausstellung „Max ist Marie“ verlängert bis 22. November!

„Max ist Marie. Mein Sohn ist meine Tochter ist mein Kind.“
Ein Foto- und Textprojekt über und für transidente Menschen von Kathrin Stahl.

Zehn Porträtfotos und Texte stellen uns Menschen auf dem Weg ihrer Geschlechtsanpassung vor. Die Künstlerin begann das Projekt mit einem Fotoshooting ihrer Tochter Marie, die einmal ihr Sohn war.

Ausstellung im Foyer der Christuskirche in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität (dgti) e. V.

Schirmherrschaft: Kirchenpräsident Dr. Dr. h. c. Volker Jung, EKHN.


Öffnungszeiten:
Mo, So und an Feiertagen 11 – 18 Uhr
Di – Do, Sa 9 – 18 Uhr, Fr 12 – 18 Uhr

 

Eintritt frei.

 

    

Seit 02.10.2017 in Ausstellungen  |  einzeln

Gedenken: Worte wie Gift und Drogen

Was Sprache anrichten kann – von damals bis heute

Ausstellung in der Vorhalle der Christuskirche ab dem 7. Februar

Wohin Hitlers Versprechen führte, Deutschland aus seiner Schmach und Not zu retten, ist bekannt: zu Völkermord und Vernichtungskrieg, zuletzt auch gegen das eigene Volk.

Weniger bekannt ist, womit sie begannen: mit Worten, mit der Sprache.

Es waren Worte, die wirkten wie Gift: Sie vermochten aus anscheinend ganz normalen Menschen Massenmörder zu machen. Viele Deutsche berauschten sich an der Nazi-Sprache wie an Drogen.

Trotz der schrecklichen Folgen waren die Nachwirkungen dieses todbringenden Rausches noch viele Jahre nach dem Ende Naziherrschaft spürbar – in der Sprache und nicht nur dort.

Grund genug, angesichts heutiger Versuche, NS-Vokabular wieder in der politischen Auseinandersetzung hoffähig zu machen, sich zu vergegenwärtigen, dass Worte wirken können wie Gift und Drogen.

„Mit Sprache kann man töten und sich und andere so radikalisieren, dass man gegen vernünftige Argumente immun wird“, sagte Präses Ulrich Oelschläger von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Und der Mainzer Prälat Dietmar Giebelmann, Diözesanadministrator des Bistums Mainz, ergänzte, die Ausstellung mache „die Verantwortung für jedes Wort, das wir sprechen, deutlich.“

Die Ausstellung der Ökumenischen Arbeitsgruppe „Gedenktag 27. Januar“ ist ab dem 7. Februar bis einschließlich 28. Februar in der Vorhalle der Christuskirche zu sehen – während der täglichen Öffnungszeiten der Kirche.

 

Seit 05.01.2017 in Ausstellungen, Historisch  |  einzeln

Eröffnung der Ausstellung „Gott liebt diese Welt“

Sonntag, 14. Februar 2016 – 10:00 Uhr in der Kirche.

Die Ausstellung bietet mit mehreren hundert Biblischen Erzählfiguren nach Doris Egli eine lebendige Begegnung mit der biblischen Geschichte von Jesus.

Dazu kommen auf vier „Erzählinseln“ wichtige Stationen aus dem Leben Mose. Mit anschaulichen Szenen z.B. am See, im Suk oder in der Karawanserei wird zugleich die Lebenswelt der Bibel erschlossen.

Das Ganze ist lebendig und kreativ inszeniert von Renate Milerski und deutschlandweit einer der größten Ausstellungen dieser Art.

Die Ausstellung eignet sich sowohl für Kinder, Jugendliche – insbesondere Konfirmanden, Kommunionkinder, Firmlinge – Schulklassen, für Mitarbeiter/Innen von Kindergottesdiensten oder Kindergärten, als auch für die Erwachsenen-Kreise und Senioren.

Inhaltlich gehört die Ausstellung und ihr Begleitprogramm zum Themenfeld „Bild und Bibel“ der Lutherdekade.

Die Ausstellung kann vom 14.02. – 13.03.2016 zu den Öffnungszeiten der Kirche besichtigt werden.

Weitere Informationen unter: www.mainz-evangelisch-stadtkirchenarbeit.de/index/618

Seit 08.02.2016 in Ausstellungen, Sondergottesdienste  |  einzeln

… 3x klingeln! – Himmelsleiter

Es war nur ein Traum – in biblischer Zeit geträumt, doch nie in Vergessenheit geraten: Jakobs Traum von der Himmelsleiter, dieser greifbaren und gangbaren Verbindung zwischen Himmel und Erde. Es war nur einer von unzähligen Träumen, in denen ein Weg zwischen den Welten – ein Übergang – als ein Bild erschienen ist und zu einer Möglichkeit mutierte. Wir werden weiter träumen. Zum Glück!?

Michael Wolff wurde in Kelling, Siebenbürgen, Rumänien geboren und lebt seit 1983 in Mainz. Mit der Eigenwahrnehmung, den Spiegelbildern des eigenen Ichs, den Fragen nach virtuellen Bildern oder Trugbildern, nach Innen- oder Außenwelt, nach Fremdheit oder Vertrautheit mit sich selbst, setzt er sich in seinen Arbeiten der verschiedensten Gattungen auseinander. Seit 1985 Teilnahme an vielen Kunstveranstaltungen, z.B.: Trienale Buch & Druck, Nürnberg, SAGA Paris, Keller und Kunst im Rheingau, 3xklingeln… Mainz ( 2001 und 2005), Luminale Rhein-Main-Gebiet, Lange Nacht der Museen und Galerien Wiesbaden, Mainzer Museumsnacht, #watch 22 Mainz. Seit 1992 viele Licht- und Rauminstallationen(über 40), etliche Kunst-am-Bau-Arbeiten und noch mehr Projekte.

Siehe auch: Programm „… 3x klingeln!“

michael-wolff-himmelsleiter

Seit 01.09.2015 in Ausstellungen  |  einzeln

Wenn ihr schweigt, werden die Steine schreien

Zeugnisse der NS-Verbrechen (30. Januar bis 23. Februar 2014): Ausstellung der Ökumenischen Arbeitsgruppe „Gedenktag 27. Januar“ im Foyer der Christuskirche Mainz

Das Wissen um die NS-Verbrechen lebt von historischen Quellen und Zeugnissen. Besonders bedeutsam und eindrücklich sind Berichte von Überlebenden der Verbrechen. Wovon sie Zeuge wurden, übersteigt oft unser Vorstellungsvermögen. Ihr Zeugnis ist von unersetzbarem Wert. Allerdings gab es Zeiten, da wollten oder konnten viele in Deutschland nicht hören, was die Zeugen der NS-Verbrechen nicht vergessen konnten. Auch heute stellt ihre Botschaft manche unserer politischen Entscheidungen und ethischen Ausrichtungen in Frage. Die „gefährliche“ Erinnerung dieser Zeugen und ihre prekäre Lage thematisieren die Veranstaltungen je auf ihre Weise. Die Ausstellung präsentiert auch nicht minder aufschlussreiche Zeugnisse anderer Art: Aussagen von Tätern und Mittätern sowie Orte, die für die Vorbereitung und Durchführung der nationalsozialistischen Verbrechen gegen die Menschlichkeit stehen.

Informationen zu weiteren Veranstaltungen (Podiumsgespräch, ökum. Gottesdienst) in diesem Rahmen unter: www.bistum-mainz.de/frieden.

Seit 01.12.2013 in Ausstellungen  |  einzeln

Stalingrad – Ereignis und Mythos

Die Schlacht von Stalingrad im Winter 1942/43 hat sich tief ins kollektive Gedächtnis des deutschen und russischen Volkes eingeprägt. Aus dem Abstand von 70 Jahren fragt die Veranstaltung mit kritischem Blick nach Opfern und Tätern, nach den Wirkungen der Stalingrad-Mythen auf das Zusammenleben der Nachfahren der seinerzeitigen Gegner.
Die Ausstellung ist vom 28. Januar bis zum 10. Februar 2013 im Foyer der Christuskirche zu sehen.

Die Eröffnung findet am 1. Feburar 2013 um 19 Uhr statt. Unter dem Titel Die Stalingrad-Madonna in Berlin, Wolgograd und Coventry – Verbundenheit im Leiden und in der Hoffnung hält Dr. Cornelia Kulawik um 19.30 Uhr einen Vortrag. Musikalisch begleitet wird dieser duch Organist Albert Schönberger.

Die Ausstellung wird in Anschluss noch in der katholischen Hochschulgemeinde und im Jugendhaus Don Bosco on Mainz zu sehen sein. Sie wird von weiteren Veranstaltungen begleitet. Weitere Informationen erhalten Sie in folgendem Flyer.

Seit 01.10.2013 in Ausstellungen  |  einzeln

Albert Schweitzer: Grenzenlose Menschlichkeit

Albert Schweitzer: Grenzenlose Menschlichkeit im Denken und Handeln (21. August – Ende Oktober 2013).

Wanderausstellung des Deutschen Albert-Schweitzer-Zentrums Frankfurt am Main, 21. August bis Ende Oktober 2013, Vorraum der Ev. Christuskirche Mainz.

Auf 15 Tafeln werden Leben und Wirken des Philosophen, Theologen, Organisten und Arztes Albert Schweitzer in Wort und Bild bündig dargestellt, der vor 100 Jahren im äquatorialafrikanischen Lambarene (Gabun) ein Urwaldspital gegründet hatte.

Zur Ausstellungseröffnung findet am Mittwoch, dem 28.8.2013, um 19.30 Uhr in der Christuskirche Mainz eine Lesung mit Orgelmusik statt. Die von Dr. Gottfried Schüz, Vorsitzender der Stiftung Deutsches Albert-Schweitzer-Zentrum Frankfurt/M., gelesenen Texte bieten einen repräsentativen Querschnitt aus Schweitzers umfassendem geistigem Werk. In Anlehnung an ein Orgelkonzert, das A. Schweitzer 1928 in der Christuskirche gab, spielt Prof. Hans-Joachim Bartsch Orgelwerke von Joh. Seb. Bach und César Franck.
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Es wird aber um eine Spende zugunsten der Stiftung Deutsches Albert-Schweitzer-Zentrum gebeten.

Seit 01.07.2013 in Ausstellungen  |  einzeln

Überlebenskampf jüdischer Deportierter

„Der Überlebenskampf jüdischer Deportierter aus Luxemburg und der Trierer Region im Getto Litzmannstadt, 1941/1944. Briefe-Fotos-Dokumente“ (19. bis 30. September 2012)

Anlässlich des Jahrestages der Deportation vom 16. Oktober 1941 ist vom 19. bis zum 30. September 2012 im Foyer der Christuskirche eine Ausstellung zu sehen, die den Überlebenskampf jüdischer Deportierter aus Luxemburg und der Trierer Region im Getto Litzmannstadt dokumentiert. Sie zeigt Briefe, Fotos und Dokumente. Konzipiert und kuratiert wurde die Ausstellung von Dr. Pascale Eberhard (Kontakt: Saarburger Str. 25, 54441 Wawern, Tel: 06501-998247, E-Mail: pascaleeberhard54[at]myquix.de) für den Verein „Gedenken und Gestalten“, der grenzüberschreitend im Raum SaarLorLux-Rheinland-Pfalz tätig ist. Die Ausstellung zeigt viele Einzelschicksale, die in den historischen Kontext der Entrechtung, Deportation und Vernichtung dieser 518 jüdischen Menschen gestellt werden.

Begleitbuch zur Ausstellung: Der Überlebenskampf jüdischer Deportierter aus Luxemburg und der Trierer Region im Getto Litzmannstadt. Briefe Mai 1942. Saarbrücken Blattlaus Verlag 2012 (Preis: 25 €).

Die Eröffnungsfeier findet am 19. August 2012 um 19 Uhr in der Christuskirche statt. Programm:

  • Musik: Helmut Eisel (Klarinette)
  • Grußworte: Pfarrer Matthias Teutsch (Christuskirchengemeinde Mainz), Kurt Merkator (Beigeordneter der Stadt Mainz)
  • Musik: Helmut Eisel (Klarinette)
  • Einführung: Dr. Pascale Eberhard (Kuratorin der Ausstellung)
  • Rundgang durch die Ausstellung

Seit 01.09.2012 in Ausstellungen  |  einzeln

zwölfgöttlich

Vom 22. August bis 9. September 2012 wird in der Christuskirche im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz die Ausstellung „zwölfgöttlich“ zu sehen sein. Zwölf Künstlerinnen und Künstler setzen sich mit dem Thema „Gott und die Welt“ in jeweils ganz eigener Art unter dem Blickwinkel des „Göttlichen“ auseinander, und treten gleichzeitig über ihre Kunst miteinander in Korrespondenz. Verbunden sind die Werke nicht nur äußerlich durch die Art der Präsentation. Inhaltlich gemeinsam ist ihnen der Versuch, sich dem besonderen Zauber des Einzigartigen, dem „göttlichen Funken“, zu nähern. Die Vernissage findet am 22. August 2012 um 18 Uhr statt.

Die botticelligmbh&cokg ist eine Gruppe von sieben Künstlerinnen und Künstlern aus Rheinland-Pfalz und Hessen, die seit 2008 besteht und seither erfolgreich themenbezogene Kunstprojekte verwirklicht. Anlässlich des Ausstellung hat sich die Gruppe um Gäste verstärkt:

  • Bettina Bätz (Lippen Hure Heilige Hausfrau)
  • Bernhard & Meyer (Erschaffung)
  • Anita Grimm Borchert (gnadenlos- heilig)
  • Gabrielle Hattesen (the it-bag)
  • Frank Hoffmann (das Göttliche – der Frosch)
  • Ingrid Hornef (Gott würfelt nicht)
  • Bernd Koblischeck (eswerdelicht)
  • Wladimir Olenburg (konserviert)
  • Usch Quednau (Götterspeise)
  • Sylvia Richter Kundel (Die Welt – und Gott?)
  • Rainer Zamojre (Göttliche Fügung?)

Seit 01.08.2012 in Ausstellungen  |  einzeln

Eine Welt ohne Atomwaffen

Kultur des Friedens – eine Welt ohne Atomwaffen (2. März bis 23. März 2012).

Eine Zusammenarbeit von GCC (Global Cooperation Council), IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung eines Atomkriegs / Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.), SGI-D (Soka Gakkai International – Deutschland e.V.) und der Evangelischen Christuskirche Mainz.
Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter www.kulturdesfriedens.org.

Christuskirche Mainz, Eintritt frei, Öffnungszeiten:

  • Mo-Do, Sa 10.00-17.00 Uhr
  • Fr und So 12.00-17.00 Uhr

Eröffnung am Freitag, den 2. März 2012, 17 Uhr (Einlass ab 16 Uhr), Es sprechen:

  • Pfarrer Warneck, Ev. Christuskirche
  • Prof. Dr. med. Ulrich Gottstein, Ehrenvorstandsmitglied IPPNW
  • Dr. med. Barbara Krausnick SGI-D

Vortrag: Kinderarzt Dr. med. Alex Rosen, IPPNW

Begleitprogramm:

  • Sonntag, 11. März 2012, 16 Uhr: Fukushima-Gedenktag: Atomare Bedrohung – Folgen für Mensch und Natur, Es sprechen: Kinderarzt Dr. med. Winfrid Eisenberg (IPPNW) sowie Tetsuya Suganuma und Henrik Raabe (SGI-D)
  • Freitag, 16. März 2012, 17 Uhr: Unsere Zukunft atomwaffenfrei – 3 Frauen – 3 Generationen: Engagement gegen Atomwaffen, Es sprechen: Nina Eisenhardt (Koordinatorin europ. Jugendnetzwerk „BANg“), Regina Hagen (Expertin für die Abrüstung von Atomwaffen, Raketenabwehr und Weltraumrüstung, Kampagne „atomwaffenfrei. jetzt“) und Lotte Rodi (Friedensaktivistin, „Pressehütte Mutlangen“)

Seit 01.02.2012 in Ausstellungen  |  einzeln