„Deutsch machen“ – Ausstellungseröffnung

 

„Deutsch machen“:

Kinderraub der Nazis in besetzten Gebieten

Ausstellungseröffnung am Mittwoch, den 22. Januar um 18 Uhr durch die ökumenischen Arbeitsgruppe „Gedenktag 27. Januar“

mit Präses Dr. Ulrich Oelschläger (Kirchensynode der EKHN), Weihbischof Dr. Udo Markus Bentz, Landtagspräsident Hendrik Hering

Die Ausstellung kann vom 22. bis 27. Januar in der Vorkirche während der Öffnungszeiten der Christuskirche besucht werden.

 

Getrieben von der Angst vor dem Aussterben der „arischen Rasse“ und gestützt auf den (pseudo)wissenschaftlichen Wahn von der besonderen Güte „deutschen Blutes“ vergriff das NS-Regime sich auch an den Schwächsten: an kleinen Kindern und ihren Müttern. Besonders in Polen wurden Kinder ihren Familien entrissen, um sie in einem Prozess voller Gewalt „deutsch zu machen“. Auch aus anderen besetzten Ländern, u.a. Norwegen, sollten dem deutschen Volk, „wertvolle Blutsträger“ zugeführt werden. Dadurch wurde unermessliches Leid verursacht.

Freitag, 24.01.2020, 18:00 Uhr, Johannes-Gutenberg Universität Mainz findet ein Gespräch mit Dorota Nowakowska statt, geb. 1954. Sie ist Tochter des Auschwitz-Überlebenden Jacek Zieliniewicz, der viele Jahre lang als Zeitzeuge im Bistum Mainz zu Gast war.

Seit 29.12.2019 in Aktuell, Ausstellungen